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Freitag, 25. April 2008

Ubuntu 8.04 Hardy Heron ist da

Mit Version 7.10 "Dapper Drake" hat Canonical, das Unternehmen hinter Ubuntu Linux, die long term support Versionen (LTS) eingefügt.
Die neue long term support Version von Ubuntu Linux ist da: Hardy Heron!
D.h. hier werden Sicherheitspatches für 3 Jahre garantiert, ohne das man den halbjährlichen Upgrade auf die nächste Zwischenversion machen muss.

Jetzt ist mit Version 8.04 "Hardy Heron" endlich die nächste LTS-Version da.

Es gibt einigen neue Features und Verbesserungen. Daher freue ich mich schon darauf, am Wochenende mein System damit neu aufsetzen zu dürfen. Klar könnte ich auch Upgraden, aber ich habe doch das ein oder andere schon verhunakelt und daher fange ich lieber bei 0 an. Meine persönlichen Daten sind auf einer eigenen Partition, so dass das sehr leicht gehen sollte.

Ich werde hier mehr darüber berichten.

:-D

(via countdown)
Geschrieben von Jean-Christoph von Oertzen in Linux als Desktop um 07:36 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: hardy heron, linux, ubuntu, upgrade, version

Dienstag, 25. März 2008

Google Adwords Editor farblich anpassen

Der Google Adwords Editor ist ein ausgesprochen hillfreiches tool, wenn man mehrere Accounts zu pflegen hat oder schnell umfangreiche Änderungen an seinen Adwords-Einstellungen vornehmen möchte.

Leider ist die Software nur für Windows und Mac verfügbar, aber in einem Forum habe ich gelesen, dass es mit wine auch unter Linux laufen soll. Tut es bei mir auch!
:-D

mit einer schwarzen toolbar erkennt man nicht viel
Einziger Haken ist die Farbe der Toolbar, die leider völlig schwarz ist, unabhängig davon, was ich für ein theme im Gnome wähle. So zu arbeiten macht keinen Spaß, also habe ich mir die Dateien der Software genauer angesehen und festgestellt, dass die Basis anscheinend das Mozilla Projekt ist, da sich so bezeichnende Ordner wie ~./wine/drive_c/Programme/Google/Google AdWords Editor/chrome finden.

Hier gibt es eine Datei namens ape-skin.jar die wiederum eine Datei skin/ape/ape.css enthält, ein ganz ordinäre CSS-Datei mit der man das Aussehen der Software steuern kann. So wäre es auch möglich, ein ganz eigenes Skin zu entwerfen, aber mir reicht es schon, wenn ich die Schaltflächen einfach erkennen kann.

Dazu speichert man die ape.css an einem beliebigen Ort und geht in Zeile 210:

toolbox, toolbar {
    background-image: url("chrome://ape/skin/icons/transparent.gif") !important;
    border: 0;
}
 


Diese Anweisung passt man so an:

toolbox, toolbar {
    /*background-image: url("chrome://ape/skin/icons/transparent.gif") !important; */
    background-color: #bbb;
    border: 0;
}
 


und aktualisiert das original in der jar-Datei. Dann ist die toolbar schön grau und gut zu lesen.
so ist es gut zu lesen


Leider werde ich das bei jedem Update der Software durch Google wiederholen müssen, es sei denn, die Entwickler bemerken den Fehler oder sogar diesen post.

:-)

(via try&error)
Geschrieben von Jean-Christoph von Oertzen in Linux als Desktop um 08:02 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: adwords, css, google, hack, software

Dienstag,  4. März 2008

Zeichenformate umwandeln

Manchmal sind es die ganz einfachen Befehle, die man sich nicht merken kann, daher hier eigentlich nur ein reminder.

Deutsche Sonderzeichen wie ü,ä,ö und ß in einer Datei wandelt man auf einem Linux-System am einfachsten in ihre HTML-Entitäten um, mit dem Befehl:
recode -di ..h4 name_der_datei.html

8-)
Geschrieben von Jean-Christoph von Oertzen in Linux als Desktop um 08:19 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: converter, html, sonderzeichen, tool, trick

Donnerstag,  7. Februar 2008

5 Jahre Bewusst Sein im Inntal

Nun sind es schon 5 Jahre die Anja ihre Praxis Bewusst Sein im Inntal hat!
Das neue Design soll eine Evolution des ersten Designs sein.

Zu diesem wunderbaren Jubiläum haben wir auch das Design der Website weiterentwickelt und mit CMSMS eine neue technologische Basis installiert. Nun ist es für Anja noch einfacher ihre Inhalte zu pflegen.

Und weil 5 Jahre ja nicht irgend ein Jubiläum sind, wird der monatliche Email-Newsletter nun auch als Mulitpart-Email, also mit Bildchen und Links und so versendet. Den ersten kann man auf der Website nachlesen, denn Anja hat einen schönen Text zu ihrem Empfinden der letzten 5 Jahre geschrieben. Das sie mich darin so lobt, macht mich natürlich schon auch ein wenig stolz... Danke!!!

Weiter so! Auf die nächsten 5 Jahre der Praxis Bewusst Sein im Inntal!

:-D :-D :-D

(via Lebensgefährtin)
Geschrieben von Jean-Christoph von Oertzen in Referenzen um 22:52 | Kommentare (3) | Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: anja treumann, bewusst sein im inntal, jubiläum

Mittwoch,  6. Februar 2008

Google weiß schon wer US-Präsident wird

Sehr spannend ist der amerikanische Wahlkampf ja auch aus online-Marketing Gesichtspunkten, denn es geht ja um die Mobilisierung der Massen und da bieten sich Web2.0-Plattformen wie flickr, youtube und myspace als zusätzliche Kommunikationskanäle an, denn hier findet soziale Interaktion statt und das ist ja in den USA noch viel mehr Bestandteil des Wahlkampfes als bei uns.
Beide Kandidaten haben somit auf Ihren Wahlkampfseiten auch deutliche links zu den bekanntesten dieser Services.

Vom Web-Design her gibt es wirklich auf jeden Fall schon einen klaren Gewinner: Barack Obama hat mit seinen Web2.0igen-Grafiken, seinem eingängigen Logo und der klaren Struktur der Website die Nase ganz weit vorne vor Hillary, da muss ich den Hamburgern zustimmen.

Aber das spannenste ist wohl, dass Sergey Brin und Larry Page wahrscheinlich längst wissen, wer wahrscheinlich der nächste Präsident in den USA wird, denn beide Websites verweden das kostenlose Google Analytics, so dass die beiden Gründer von Google wohl recht leicht den traffic auf den Seiten vergleichen könnten und daraus Rückschlüsse ziehen, wer wohl ins weiße Haus einziehen wird.

;-)

(via)
Geschrieben von Jean-Christoph von Oertzen in e-Marketing um 22:56 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: social web, US-Präsident, Wahlkampf, web 2.0, webdesign, website

Freitag,  1. Februar 2008

Goliath vs. Goliath

Was lese ich in der SZ? Microsoft will Yahoo kaufen.

Es war zu erwarten, dass die Jungs aus Redmond nicht mehr lange dabei zusehen, wie die Burschen aus Mountainview den boomenden Markt des keyword advertising für sich alleine beanspruchen.
Bisher hatte M$ aber auch nicht viel dagegen zu setzen und Yahoo krepelt schon länger am unteren Ende rum, denn auch wenn es noch Portale gibt, die auf Yahoo setzen und die Überbleibsel von Overture immer noch gerne für die keyword Recherche genutzt werden, so macht es doch für die meisten Angebote heute Sinn, sich ganz auf Google zu konzentrieren. Bei 80%+ Marktmacht ist alles andere ideologischer Natur.

Wenn der Deal wirklich so zu Stande kommt, werden wir sehen, was bei dem Kampf Goliath vs Goliath rauskommt. Ich gehe davon aus, dass Konkurenz das Geschäft belebt und wir als Werbekunden entweder weniger bezahlen müssen in Zukunft oder besser features geboten bekommen.

8-)

(via email)
Geschrieben von Jean-Christoph von Oertzen in Was geht ab? um 18:41 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: fusion, google, keyword advertising, microsoft, sem, wirtschaft

Dienstag,  8. Januar 2008

Dr. Web stellt Newsletter ein

Es gab eigentlich nur einen Webdesign-Newsletter, den ich viele Jahre abonniert und auch wirklich gelesen habe: den Newsletter von Dr. Web. Nun hat es ihn aber dahingerafft, in Zeiten von SPAM-Filtern und Blogs. Das Ende einer Ära!

Dazu die Betreiber:

Ein Frohes Neues Jahr, Liebe Leserinnen und Leser,

diese Ausgabe des DWN ist die letzte. Nach 303 Newslettern in fast 10 Jahren ist Schluss. Warum das? Das Problem ist der Spam. Der Newsletter erreicht seine Empfänger nicht mehr. Schließlich sind die meisten verschickten E-Mails überhaupt Spam-Mails. Es wird zunehmend schwieriger in einem Posteingang zu landen. Spamfilter und Blacklisting sind gezwungenermaßen an verschiedenen Stellen im Einsatz. Ein Newsletter-Verleger hat es in diesem Umfeld schwer. Schließlich ist eine Massenaussendug von mehreren Zehntausend E-Mails sofort verdächtig. Da hilft nur noch das so genannte Whitelisting. Eine Art Positivliste derjenigen die versenden dürfen. Das alles macht kaum noch Spaß und geht einher mit einem nicht unerheblichem Verwaltungsaufwand. Der Newsletter macht so leider keinen Sinn mehr und wird deshalb eingestellt.

Leider wurde der designierte Nachfolger RSS nicht angenommen. Die RSS-Ausgabe startete bereits im September 2006, hatte aber nie mehr als 1000 Abonnenten. Das ist sehr wenig wenn man weiß wie wenige Leser ihre Feeds tatsächlich öffnen.

Es ist nicht nötig Adressen abzumelden oder sich Sorgen zu machen. Die Datenbank wird vollständig gelöscht. Es wird nichts verkauft, verliehen oder sonstwie weiterveräußert. Der Server ist bereits gekündigt und wird in den nächsten Tagen von allen Inhalten befreit.

Vielen Dank für Ihr Interesse und dass Sie hier gelesen haben. Im Web ändert sich übrigens nichts. Bleiben Sie uns gewogen und besuchen Sie uns im Dr. Web Magazin oder Weblog - dort finden sie dieselben Autoren. Übrigens: wer bis zum 11.1. zuschlägt spart 10,- Euro bei der Anmeldung für Dr. Web PLUS, unseren Extradienst mit inzwischen über 1100 Artikeln.

Sven Lennartz und die Autoren


Ich muss sagen, hier geht mir etwas im Netz verloren, denn in dem Newsletter waren immer auch kurze Hinweise zu den neuesten Online-Tools oder auch CSS- und Icon-Galerien. Das habe ich so noch nirgendwo anders in so komprimierter Form gefunden.

Leitet das dass Ende der redaktionellen Newsletter ein? Hat sich das Medium "Email-Newsletter" für anderes als Kaufaufforderungen nicht bewährt? Ist RSS doch keine so gute Technik?

Ich denke nicht! Das Dr. Web aufhört ist sicher ein Einzelfall, wenn auch ein sehr bedauerlicher und 1000 Abonnenten sind für einen deutschen RSS-Feed schon sehr, sehr gut, wenn man sich die Abonnentenzahlen anderer Feeds ansieht. Natürlich kein Vergleich mit BBC (> 200000 Abonnenten) oder CNN (~ 40000 Abonnenten), aber da würde man auch Äpfel mit Birnen vergleichen.

:'(
Geschrieben von Jean-Christoph von Oertzen in Was geht ab? um 07:30 | Kommentare (0) | Trackbacks (0)
Tags für diesen Artikel: dr. web, email, email-newsletter, ende, rss, statistik
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